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Landschaftsbau — Neuanlage von Garten, Terrasse und Außenanlage

Im Garten sieht man am Ende die Oberfläche. Ob sie hält, entscheidet sich darunter: Aushub, Tragschicht, Verdichtung, Gefälle und die Frage, wohin das Wasser läuft. Wir machen den Erdbau selbst, mit eigenen Maschinen — deshalb sacken unsere Flächen nach drei Jahren nicht ab.

Dieser Bereich ist für die Neuanlage zuständig. Die laufende Pflege steht unter Garten & Pflege.

Planer am Rechner mit Blick in den Garten

Die Gewerke in diesem Bereich

Erdbau. Aushub, Abtrag, Auffüllung, Planum, Verdichtung, Abtransport. Die Grundlage für alles Weitere — und der Teil, bei dem Fehler am teuersten sind, weil man sie später nicht mehr sieht, sondern spürt.

Gartenplanung und Landschaftsplanung. Aufmaß, Höhenaufnahme, Entwurf, Pflanzplan. Bei Hanggrundstücken beginnt die Planung beim Wasser, nicht bei den Pflanzen.

Terrassen. Pflaster, Naturstein, Keramik auf Stelzlager, Holz. Ausführlich auf der Seite Terrassen.

Pflaster- und Plattenbeläge. Zufahrten, Wege, Stellplätze, Höfe. Unterschiedliche Aufbauten je nach Belastung — eine Zufahrt für ein Auto braucht mehr Tragschicht als ein Gartenweg.

Steingärten. Trockenmauern, Findlinge, Böschungssicherung, Schotterflächen mit Bepflanzung. Wichtig: Ein Steingarten ist kein Schottergarten mit Folie darunter — er lebt von der Bepflanzung in den Fugen.

Wassergärten. Zierteich, Schwimmteich, Naturpool, Bachlauf. Ausführlich auf der Seite Wassergärten.

Entwässerung. Rinnen, Sickerpackungen, Drainagen, Anschluss an den Kanal oder Versickerung auf dem Grundstück. Bei Hanglagen im Fünfseenland ist Schichtenwasser das häufigste Problem — es muss geführt werden, bevor gebaut wird.

Wege und Treppen, Beton- und Asphaltbau. Außentreppen, Stützmauern, Fundamente, befestigte Flächen.

Was der Bereich kostet

LeistungRahmen
Terrasse mit Pflasterbelag160–320 €/m²

Wann gebaut wird

März bis Oktober. Bei Frost wird nicht verdichtet und nicht verfugt. Die Auftragsbücher füllen sich ab Februar — wer im Frühjahr eine fertige Terrasse haben will, sollte im Winter anfragen.

Was unter der Oberfläche passiert

Im Landschaftsbau sieht man am Ende Belag und Bepflanzung. Ob die Anlage in zehn Jahren noch eben liegt, entscheidet sich in den Schichten darunter.

Der Boden. Im Fünfseenland trifft man auf Moräne mit hohem Lehmanteil, stellenweise auf Moorböden Richtung Seeshaupt. Lehm staut Wasser, Moor setzt sich über Jahre. Beides verlangt einen anderen Unterbau als kiesiger Boden — und beides sieht man erst, wenn der Bagger den ersten Meter abgetragen hat.

Die Verdichtung. Tragschichten werden lagenweise eingebaut und jede Lage einzeln verdichtet. Eine einzige zu dicke Lage lässt sich nicht durchverdichten, auch wenn die Oberfläche fest wirkt. Setzungen zeigen sich dann im zweiten oder dritten Winter.

Die Entwässerung. Wohin läuft das Wasser, wenn es zwei Tage regnet. Mehrere Gemeinden im Landkreis verlangen die Versickerung auf dem eigenen Grundstück. Eine Rigole gehört dann in die Planung, nicht in die Nachbesserung.

Wann welche Arbeit ansteht

Landschaftsbau ist saisonal, und die Reihenfolge über das Jahr ist nicht beliebig.

  • Winter. Planung, Aufmaß, Angebote. Erdarbeiten nur bei frostfreiem Boden — gefrorener Boden lässt sich nicht verdichten.
  • Frühjahr. Die Hauptzeit für Erdbau, Pflasterarbeiten und Terrassen. Pflanzungen so früh wie möglich, damit die Wurzeln vor dem Sommer anwachsen.
  • Sommer. Bauarbeiten laufen weiter, Pflanzungen nur mit gesicherter Bewässerung.
  • Herbst. Die beste Pflanzzeit für Gehölze: Der Boden ist warm, die Verdunstung gering. Rasenansaat gelingt jetzt besser als im Hochsommer.

Wer im Frühjahr eine fertige Terrasse haben will, sollte im Herbst davor anfragen. Die Termine für März bis Mai sind erfahrungsgemäß im Januar vergeben.

Eigene Maschinen, eigener Unterbau

Bagger, Rüttelplatte und Transport gehören uns. Das klingt nebensächlich, hat aber zwei Folgen: Wir sind nicht von Mietterminen abhängig, wenn das Wetter umschlägt, und wir können kurzfristig nachbessern, ohne ein Gerät neu zu bestellen.

Für die Zufahrt heißt das trotzdem: Je enger der Zugang, desto teurer. Wenn kein Fahrzeug an die Fläche kommt, wird Aushub und Material von Hand bewegt. Das ist der Posten, der Angebote am stärksten auseinandertreibt — und der Grund, warum wir uns jede Fläche zuerst ansehen.

Vom Bau in die Pflege

Eine neue Anlage braucht in den ersten zwei Jahren mehr Aufmerksamkeit als danach: Bewässerung in der Anwachsphase, Nachpflanzung einzelner Ausfälle, erster Rückschnitt zur richtigen Zeit.

Wir übernehmen das auf Wunsch im Anschluss an den Bau — mit festen Terminen nach Saisonplan. Was dazugehört, steht unter Garten und Pflege. Der Vorteil liegt darin, dass derselbe Betrieb pflegt, der gebaut hat und weiß, was wo gesetzt wurde.

Wenn gepflastert und versiegelt wird

Wohin das Regenwasser läuft, entscheidet sich beim Aushub. Mehrere Gemeinden im Landkreis verlangen die Versickerung auf dem eigenen Grundstück — und wo die Niederschlagswassergebühr getrennt erhoben wird, zahlt jede befestigte Fläche jährlich mit.

Wasserdurchlässiges Pflaster, Rasenfugen und Rigolen sind deshalb keine Ökoattitüde, sondern oft die günstigere Lösung. Was für Ihre Adresse gilt, klären wir vor dem Angebot mit der Gemeinde.

Alle Leistungen im Landschaftsbau

Erdbau, befestigte Flächen, Wasser und Bepflanzung.

  • Entwässerung
    Drainage am Gebäude, Rigolen und Versickerung auf dem eigenen Grundstück.
  • Erdbau im Fünfseenland
    Aushub, Geländemodellierung, Tragschichten und Verdichtung mit eigenen Maschinen.
  • Gartenbau
    Neuanlage und Umgestaltung von Gärten: Erdbau, Flächen, Bepflanzung und Bewässerung über einen Ansprechpartner.
  • Gartenplanung
    Aufnahme von Boden, Licht und Bestand, Entwurf und Umsetzung in Abschnitten.
  • Landschaftsplanung
    Geländemodellierung, Wasserführung und Bepflanzung für größere Grundstücke und Außenanlagen.
  • Pflaster und Plattenbeläge
    Zufahrten, Wege und Höfe mit tragfähigem Unterbau und Entwässerung.
  • Steingärten und Trockenmauern
    Steingärten, Trockenmauern und Kiesbeete mit richtigem Aufbau und passender Bepflanzung.
  • Terrassen bauen
    Holz, Keramik oder Naturstein — mit tragfähigem Unterbau, zwei Prozent Gefälle und Randabschluss.
  • Wassergärten anlegen im Fünfseenland
    Schwimmteich, Naturpool oder Zierteich: wie viel Platz die Regenerationszone braucht und warum kein Teich unter Bäume gehört.
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