Arbeiten bei SGM — was Sie hier erwartet
Wir schreiben hier keine Stellen aus, die es nicht gibt. Wenn Sie Handwerker sind und im Fünfseenland arbeiten wollen, melden Sie sich — wir sagen Ihnen ehrlich, ob gerade etwas frei ist.
Was Sie hier erwartet, steht trotzdem unten. Damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen würden.

Was die Arbeit ausmacht
Bestand statt Neubau. Bei uns stimmt selten ein Plan, und hinter jeder Wand steckt etwas anderes als gedacht. Das ist anstrengender als Neubau und die deutlich interessantere Arbeit — man muss mitdenken, nicht nur ausführen.
Kurze Wege. Die meisten Baustellen liegen im Umkreis von 15 Kilometern. Kein Pendeln zu wechselnden Großbaustellen, keine Montage über Wochen.
Mehrere Gewerke. Wer will, sieht mehr als sein eigenes. Auf einer Komplettsanierung arbeiten Trockenbau, Maurer, Maler und Garten nacheinander am selben Objekt.
Ein kleiner Betrieb. Der Inhaber kennt jede Baustelle und jeden Namen. Das heißt auch: Wer schlecht arbeitet, fällt auf. Und wer gut arbeitet, eben auch.
Wen wir brauchen können
- Trockenbauer — der Schwerpunkt im Innenausbau.
- Maurer mit Erfahrung im Bestand: Durchbrüche, Stürze, Ausmauerungen.
- Maler — Spachtelqualitäten von Q2 bis Q4, Altbauuntergründe.
- Garten- und Landschaftsbauer — Erdbau, Pflaster, Bepflanzung, Pflege.
- Fliesen- und Bodenleger.
- Helfer mit Führerschein und der Bereitschaft, etwas zu lernen.
Ein Gesellenbrief ist gut, aber keine Bedingung. Wer im Bestand gearbeitet hat und sauber arbeitet, ist uns lieber als ein Zeugnis.
Was wir bieten und was nicht
Was wir bieten: unbefristete Anstellung, Bezahlung nach Leistung und Erfahrung, Werkzeug und Arbeitskleidung vom Betrieb, Fahrzeug für die Baustellen, geregelte Zeiten mit dem Feierabend im Fünfseenland.
Was wir nicht bieten: Kantine, Firmenwagen zur Privatnutzung, ein Großraumbüro mit Obstkorb. Wir sind ein Handwerksbetrieb, kein Konzern.
Was wir erwarten: dass die Baustelle abends aufgeräumt ist, dass Sie mit Kunden reden können, ohne dass es Ärger gibt, und dass Sie sagen, wenn etwas nicht stimmt — lieber einmal zu viel als einmal zu spät.
Ausbildung
Wir bilden aus, wenn jemand passt — nicht nach Quote. Ein Praktikum ist der beste Weg, das für beide Seiten herauszufinden. Melden Sie sich, auch kurzfristig.
Was Sie im ersten Jahr lernen, ist weniger Technik als Reihenfolge: Warum der Estrich trocknen muss, bevor gefliest wird. Warum Leerrohre in den offenen Graben gehören. Warum man vor dem Schlitzen mit dem Ortungsgerät misst.
So melden Sie sich
Rufen Sie an oder schreiben Sie eine kurze Mail — Lebenslauf genügt, ein Anschreiben brauchen wir nicht. Wenn Sie Bilder von eigenen Arbeiten haben, gern dazu.
Wir melden uns zurück, auch wenn gerade nichts frei ist. Dann sagen wir Ihnen, wann es sich wieder lohnt zu fragen.
Ein normaler Tag
Damit Sie wissen, wovon die Rede ist.
Morgens Treffpunkt am Lager in Tutzing oder direkt auf der Baustelle, je nachdem wo. Material ist meist schon da — wenn nicht, holt es jemand, statt dass alle warten.
Tagsüber in der Regel ein Objekt, nicht drei. Wer im Bestand arbeitet, braucht Ruhe für die Stellen, an denen es anders ist als gedacht — und die gibt es jeden Tag.
Abends wird aufgeräumt. Bei Arbeiten im bewohnten Haus ist das kein Nebenpunkt, sondern der Grund, warum uns Kunden weiterempfehlen.
Feierabend im Fünfseenland, nicht nach zwei Stunden Rückfahrt.
Was sich in den letzten Jahren geändert hat
Zwei Dinge, die für Ihre Arbeit hier eine Rolle spielen.
Dokumentation. Verdeckte Bauteile werden fotografiert, bevor sie verschwinden. Das ist zusätzlicher Aufwand und der einzige Schutz, wenn Jahre später jemand fragt, was hinter der Wand liegt. Wer das für Bürokratie hält, wird bei uns nicht glücklich.
Technik im Bestand. Wärmepumpe, Photovoltaik, Speicher, Wallbox — das kam dazu, und es verändert auch Gewerke, die damit scheinbar nichts zu tun haben. Wer heute eine Wand schlitzt, muss wissen, welche Leitung da in fünf Jahren noch dazukommt.
Wir schicken Leute auf Schulungen, wenn es dafür einen Anlass gibt. Nicht als Wohltat, sondern weil die Arbeit es verlangt.
Häufige Fragen
Muss ich einen Gesellenbrief haben?
Für die meisten Tätigkeiten nicht. Wer im Bestand gearbeitet hat und sauber arbeitet, zählt bei uns mehr als ein Zeugnis. Für bestimmte Arbeiten ist eine Qualifikation vorgeschrieben — das sagen wir Ihnen im Gespräch.
Wie weit muss ich fahren?
Die meisten Baustellen liegen im Umkreis von 15 Kilometern um Tutzing, München ist der weiteste regelmäßige Weg. Montage über Wochen gibt es bei uns nicht.
Nehmen Sie auch Quereinsteiger?
Als Helfer ja, wenn Sie Führerschein haben und bereit sind zu lernen. Ein Praktikum ist der beste Einstieg — für Sie und für uns.