Renovierungsberatung im Landkreis Starnberg und in München
Die meisten Bauherren rufen nicht an, weil sie ein Angebot brauchen, sondern weil sie eine Frage haben: Lohnt sich das noch, oder reißen wir besser alles raus? Genau dafür ist die Beratung da. Wir gehen mit Ihnen durch das Haus, sehen uns die Substanz an und sagen Ihnen, was sinnvoll ist — auch dann, wenn die Antwort lautet, dass Sie vorerst nichts machen sollten.

Was in einer Beratung passiert
Ein Termin dauert meist 45 bis 90 Minuten. Wir sehen uns das Objekt von außen und innen an, prüfen die sichtbare Substanz, fragen nach Baujahr, Umbauten und bekannten Problemen. Danach sprechen wir über drei Dinge:
- Was technisch geht. Ob eine Wand raus kann, wo Leitungen liegen, was die
Decke trägt, welche Dämmung zum Aufbau passt.
- Was baurechtlich geht. Ob eine Genehmigung nötig ist, ob Denkmalschutz oder
Abstandsflächen eine Rolle spielen, wer zuständig ist.
- Was sich rechnet. In welcher Reihenfolge die Maßnahmen sinnvoll sind und
welche man ohne Verlust später nachziehen kann.
Sie bekommen keine Hochglanzmappe, sondern eine Einschätzung und einen Größenrahmen. Wenn Sie danach ein Angebot wollen, arbeiten wir das aus, aufgeschlüsselt nach Gewerken.
Wann sich eine Beratung besonders lohnt
- Vor dem Kauf eines Bestandshauses. Zwei Stunden vor dem Notartermin sind
besser angelegt als zwei Jahre Ärger danach. Wir sagen Ihnen, womit Sie rechnen müssen.
- Wenn mehrere Gewerke zusammenhängen. Heizung, Dämmung und Fenster einzeln
geplant kosten mehr als zusammen gedacht.
- Wenn Sie schon Angebote haben und unsicher sind. Wir sagen Ihnen, ob der
Umfang plausibel ist — auch wenn das Angebot von jemand anderem stammt.
- Bei Fördermitteln. Die Reihenfolge entscheidet: Der Antrag muss vor der
Auftragsvergabe gestellt sein.
Was die Beratung kostet
Nichts. Die Besichtigung ist im Fünfseenland, in München und im Umkreis von rund 100 Kilometern kostenlos, unabhängig davon, ob daraus ein Auftrag wird. Größere Entfernungen sind auf Anfrage möglich.
Wenn ein ausführlicher Sanierungsfahrplan oder ein Nachweis für die Förderung gebraucht wird, holen wir einen Energieberater dazu. Diese Leistung ist kostenpflichtig und teilweise förderfähig — wir sagen Ihnen vorher, was sie kostet.
Was bei der Besichtigung passiert
Wir kommen zu zweit oder allein, je nach Umfang, und bringen Zollstock, Feuchtemessgerät und Kamera mit. Der Termin dauert zwischen dreißig Minuten und zwei Stunden.
- Zuhören. Was stört Sie heute, was soll danach anders sein. Oft steht am Anfang ein Wunsch nach einem neuen Bad, und im Gespräch stellt sich heraus, dass die Leitungen ohnehin fällig sind.
- Bestand ansehen. Wandaufbauten, Leitungen, Feuchte, Fenster, Dach, Heizung. Wir öffnen dabei nichts — aber wir sagen Ihnen, wo wir mit Überraschungen rechnen.
- Einordnen. Was geht technisch, was geht baurechtlich, was lohnt sich in welcher Reihenfolge. Und was man besser sein lässt.
- Förderung. Wir sagen, was für Ihr Vorhaben in Frage kommt und worauf es bei der Reihenfolge ankommt — der Antrag muss vor der Auftragsvergabe stehen.
Die Besichtigung kostet nichts, im gesamten Umkreis von 100 Kilometern und unabhängig davon, ob daraus ein Auftrag wird. Einen Preis nennen wir erst danach, im schriftlichen Angebot.
Was Sie vorher zusammenstellen können
Nichts davon ist Voraussetzung. Wenn es vorliegt, geht es schneller.
- Grundriss oder Bauplan, auch alt und handgezeichnet
- Baujahr und was seither gemacht wurde — besonders Heizung, Fenster, Dach
- letzte Heizkostenabrechnung, wenn es um Energie geht
- Fotos der Stellen, die Sie stören
- eine grobe Vorstellung vom Rahmen, in dem Sie sich bewegen wollen
Der letzte Punkt ist der unangenehmste und der nützlichste. Wer ihn nennt, bekommt ein Angebot, das dazu passt — statt eines, das an der Wirklichkeit vorbeigeht.
In welcher Reihenfolge saniert wird
Bei begrenztem Budget ist die Reihenfolge wichtiger als die Auswahl. Eine Faustregel aus dreißig Jahren im Bestand:
- Dichtigkeit zuerst. Dach, Anschlüsse, Sockelabdichtung. Alles andere ist sinnlos, solange Wasser eindringt.
- Dann die Hülle. Fenster und Dämmung, möglichst im selben Bauabschnitt. Wer zuerst die Heizung tauscht, legt sie auf einen Bedarf aus, den es nach der Dämmung nicht mehr gibt — und zahlt für eine zu große Anlage.
- Dann die Technik. Heizung, Lüftung, Strom. Jetzt steht der tatsächliche Bedarf fest.
- Zuletzt die Oberflächen. Bäder, Böden, Malerarbeiten. Was hier gemacht wird, wird von keinem späteren Gewerk wieder aufgerissen.
Diese Reihenfolge lässt sich unterbrechen, wenn etwas dringend ist. Sie umzukehren kostet fast immer Geld.
Häufige Fragen
Kommen Sie auch, wenn ich noch gar nicht weiß, was ich will?
Gerade dann. Es ist einfacher, gemeinsam vor Ort zu überlegen, als am Telefon eine Wunschliste zu formulieren.
Beraten Sie auch, wenn die Ausführung jemand anderes macht?
Für eine Einschätzung ja. Eine vollständige Planung für einen fremden Betrieb erstellen wir nicht.
Wie schnell bekomme ich einen Termin?
Meist innerhalb von zehn Tagen, in der Hochsaison etwas später. Verlinkt auf: <a href="/ablauf/">/ablauf/</a>, <a href="/foerderung/">/foerderung/</a>, <a href="/kosten/">/kosten/</a>, <a href="/komplettrenovierung/">/komplettrenovierung/</a>, drei Ortsseiten.