Kundendienst und Reparatur — auch ohne Umbauauftrag
Wir betreuen Anlagen, die wir nicht selbst gebaut haben — für Eigentümer wie für Hausverwaltungen. Sie müssen bei uns keine Sanierung beauftragt haben, um den Kundendienst zu nutzen.

Was wir übernehmen
- Sanitär. Undichte Leitungen, tropfende Armaturen, verstopfte Abläufe, defekte Spülkästen, Eckventile, Außenzapfstellen.
- Heizung. Jährliche Wartung mit Protokoll, Entlüften, Druckverlust nachgehen, Heizkurve einstellen, Thermostate tauschen.
- Elektro. Defekte Schalter und Steckdosen, Verteiler nachrüsten, Fehlersuche bei auslösenden Sicherungen.
- Dach. Verrutschte Ziegel, undichte Anschlüsse, Rinnen reinigen und reparieren.
- Trinkwasserprüfung nach DIN 1988 mit Beprobung und Dokumentation.
Im Umkreis von rund 100 Kilometern — Landkreis Starnberg, München und Umland, Weilheim, Bad Tölz, Murnau, Landsberg.
Wartung lohnt sich, Reparatur ist Pflicht
Der Unterschied in den Kosten ist größer, als die meisten annehmen.
Eine gewartete Heizung verbraucht weniger und hält länger. Der Brenner läuft sauber, die Abgaswerte stimmen, und Verschleißteile werden getauscht, bevor sie ausfallen — im Sommer bei geplantem Termin statt im Januar bei Ausfall.
Ein sinkender Anlagendruck ist ein Hinweis, kein Ärgernis. Wer nur nachfüllt, bringt bei jedem Mal Sauerstoff ins System und beschleunigt die Korrosion. Die Ursache ist entweder eine Leckage oder ein Ausdehnungsgefäß ohne Vordruck — beides in einer halben Stunde geprüft.
Tropfende Armaturen kosten über ein Jahr mehr Wasser, als man schätzt, und im Warmwasser zusätzlich Energie.
Terminerinnerung statt Suchen
Wer die Wartung im Abo hat, bekommt von uns die Erinnerung — Sie müssen nicht daran denken.
Bei Trinkwasserprüfungen ist das mehr als Bequemlichkeit: Die Fristen sind vorgeschrieben, und wer sie versäumt, hat ein Problem gegenüber Mietern und Gesundheitsamt. Wir führen die Termine und melden uns vor Ablauf.
Für Hausverwaltungen läuft das als Rahmenvereinbarung mit festen Terminen, gleichbleibender Dokumentation und einer Übersicht, die sich der Eigentümerversammlung vorlegen lässt.
Was Sie selbst prüfen können
Vier Dinge lohnen einen Blick, bevor Sie anrufen — manchmal erübrigt sich der Termin.
Sicherung. Bei ausgefallenen Geräten zuerst im Verteiler nachsehen, auch nach dem Fehlerstromschutzschalter.
Anlagendruck. Am Manometer der Heizung ablesen. Unter einem bar ist zu wenig.
Perlator. Bei schwachem Strahl an einer einzelnen Armatur ist meist das Sieb zugesetzt — abschrauben und entkalken.
Absperrhähne. Bei einem Wasserschaden zuerst der Hauptabsperrhahn, dann anrufen. Und den Schaden fotografieren, bevor aufgeräumt wird — die Versicherung fragt danach.
Wartungsintervalle im Überblick
Heizung: jährlich. Bei Gas- und Ölanlagen kommt der Schornsteinfeger dazu, das sind zwei verschiedene Termine mit unterschiedlichem Zweck.
Wärmepumpe: jährlich Sichtprüfung, alle zwei Jahre ausführlich. Weniger Verschleißteile als bei einem Brenner, dafür ist die Kältetechnik empfindlicher gegen Fehler in der Einstellung.
Trinkwasser, Großanlagen: alle drei Jahre bei gewerblicher Abgabe, jährlich bei öffentlicher Tätigkeit.
Rückspülfilter: alle zwei Monate spülen, jährlich warten. Ein nie gespülter Filter ist eine Ansammlung dessen, was er zurückgehalten hat.
Dachrinnen: ein- bis zweimal jährlich bei Bäumen in der Nähe, sonst alle zwei bis drei Jahre.
Für Hausverwaltungen
Bei Wohnanlagen zählt weniger der einzelne Einsatz als die Verlässlichkeit über die Jahre: eingehaltene Fristen, vollständige Unterlagen, eine Abrechnung, die sich vorlegen lässt.
Wir arbeiten dafür mit einer Rahmenvereinbarung: feste Intervalle, Erinnerung vor Fristablauf, gleichbleibende Dokumentation. Wer den Bestand über Jahre betreut, sieht darin auch die Entwicklung und erkennt eine Anlage, die langsam schlechter wird, bevor sie auffällig ist.
Heizungswartung, Trinkwasserprüfung, Reparaturdienst und Gartenpflege lassen sich in dieselbe Vereinbarung aufnehmen — ein Ansprechpartner statt vier.
Häufige Fragen
Wie schnell kommen Sie bei einem Notfall?
Bei Wasserschäden und Heizungsausfall im Winter versuchen wir, am selben oder am nächsten Werktag da zu sein. Eine rund um die Uhr besetzte Notdienstnummer haben wir nicht — dafür sind wir zu klein, und wir sagen das lieber vorher.
Muss ich Kunde sein?
Nein. Wir warten und reparieren auch Anlagen, die wir nicht gebaut haben. Bei fremden Anlagen sehen wir uns beim ersten Termin den Gesamtzustand mit an und sagen Ihnen, was absehbar ansteht.
Was kostet ein Einsatz?
Nach Aufwand, mit Anfahrt. Bei planbaren Arbeiten sagen wir die Größenordnung vorher. Bei einer Störung lässt sich das erst beziffern, wenn die Ursache gefunden ist — was wir zuerst tun, ist die Suche.