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Haustechnik und Energie — geplant und gebaut von einem Betrieb

Heizung, Warmwasser, Strom und Bad hängen technisch zusammen. Wer sie getrennt beauftragt, zahlt zweimal für das Gerüst, dreimal für die Anfahrt und wartet zwischendurch. Wir planen diese Gewerke zusammen und lassen sie von denselben Partnerbetrieben ausführen — im Landkreis Starnberg, im Landkreis Weilheim-Schongau und im Münchner Südwesten.

Haustechnik im Gebäude

Was zu diesem Bereich gehört

Wärme

  • Heizungstausch mit Gas-, Öl- oder Pelletkessel
  • Wärmepumpe: Luft-Wasser und Sole-Wasser, mit Heizlastberechnung
  • Hybridheizung, wenn ein bestehender Kessel weiterlaufen soll
  • Solarthermie für Warmwasser und Heizungsunterstützung
  • Kamin- und Kachelofenbau
  • Heizungswartung im Jahresvertrag

Strom

  • Photovoltaik von der Dachprüfung bis zur Anmeldung beim Netzbetreiber
  • Stromspeicher, auch in Aufstellung im Außenbereich
  • Elektrotechnik: Verteilung, Leitungen, Beleuchtung, Sicherheitstechnik

Wasser

  • Sanitärinstallation im Neubau und im Bestand
  • Badsanierung komplett, auch barrierefrei
  • Trinkwasserhygiene und Beprobung nach DIN 1988
  • Enthärtungsanlagen bei hartem Wasser im Fünfseenland

Warum die Reihenfolge zählt

Wer zuerst die Heizung tauscht und danach dämmt, kauft eine zu groß dimensionierte Anlage und zahlt jahrelang zu hohe Abschläge. Umgekehrt bringt die beste Dämmung wenig, wenn ein Kessel aus den Neunzigern weiterläuft. Wir sehen uns deshalb immer das ganze Haus an, bevor wir ein einzelnes Gerät anbieten — auch dann, wenn Sie zunächst nur nach einem Angebot für die Heizung gefragt haben.

Was es ungefähr kostet

MaßnahmeRahmen
Heizung tauschen, EinfamilienhausDemontage, Wärmeerzeuger, Hydraulik, Inbetriebnahme14.000–28.000 €
Bad komplett, 8–12 m²alle Gewerke, Abbruch bis Abnahme18.000–34.000 €

Förderung

Für Heizungstausch und Maßnahmen an der Gebäudehülle gibt es Zuschüsse und zinsgünstige Kredite. Entscheidend ist die Reihenfolge: Der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt sein. Wir planen den Ablauf so, dass die Frist eingehalten wird, und arbeiten mit Energieberatern aus der Region zusammen, wenn ein individueller Sanierungsfahrplan verlangt wird.

In welcher Reihenfolge sich Energiemaßnahmen rechnen

Der häufigste teure Fehler: zuerst die Heizung tauschen, danach dämmen. Die neue Anlage ist dann auf einen Wärmebedarf ausgelegt, den es nach der Dämmung nicht mehr gibt — zu groß gekauft, schlechter im Wirkungsgrad, teurer im Betrieb.

Die Reihenfolge, die sich im Bestand bewährt hat:

  1. Dichtigkeit und Hülle. Dach, oberste Geschossdecke, Fenster, Außenwand. Jede dieser Maßnahmen senkt den Bedarf dauerhaft und unabhängig vom Energiepreis.
  2. Verteilung. Hydraulischer Abgleich, Dämmung der Leitungen, gegebenenfalls größere Heizflächen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass eine Wärmepumpe mit niedriger Vorlauftemperatur läuft.
  3. Wärmeerzeuger. Jetzt steht der tatsächliche Bedarf fest, und die Anlage kann passend ausgelegt werden.
  4. Eigenerzeugung. Photovoltaik und Speicher zum Schluss — die sinnvolle Größe hängt davon ab, wie viel Strom die Wärmepumpe zieht.

Diese Reihenfolge lässt sich unterbrechen, wenn eine Anlage ausfällt. Umkehren sollte man sie nicht.

Wärmepumpe im Bestand — die drei Fragen vor der Entscheidung

Eine Wärmepumpe funktioniert im Altbau, aber nicht in jedem. Drei Punkte entscheiden, und keiner davon lässt sich aus der Ferne beantworten.

Welche Vorlauftemperatur braucht das Haus? Je niedriger, desto besser die Arbeitszahl. Das lässt sich vor dem Umbau prüfen: Heizung an einem kalten Tag schrittweise absenken und beobachten, ob die Räume warm bleiben. Wer bei 50 Grad zurechtkommt, hat gute Voraussetzungen.

Reichen die Heizflächen? Alte Radiatoren sind oft groß genug, weil sie damals großzügig ausgelegt wurden. Wo nicht, genügt meist der Tausch einzelner Heizkörper — eine Fußbodenheizung im ganzen Haus ist selten nötig.

Wo steht das Gerät? Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen sind Schall und Abstand zum Nachbargrundstück zu klären. In den Ortskernen im Landkreis Starnberg ist das regelmäßig die knifflige Frage, nicht die Technik.

Wir sehen uns das bei der Besichtigung an und sagen Ihnen offen, wenn wir eine andere Lösung für sinnvoller halten.

Photovoltaik, Speicher und was zusammenpasst

Eine Anlage, die zur Wärmepumpe passt, ist größer als eine, die nur den Haushaltsstrom decken soll. Der Grund ist einfach: Die Wärmepumpe zieht im Winter, wenn die Anlage am wenigsten liefert.

Daraus folgt: Wer beides plant, sollte es zusammen planen. Ein Speicher verschiebt Strom vom Tag in den Abend, nicht vom Sommer in den Winter — er ersetzt keinen Netzbezug im Januar. Die sinnvolle Speichergröße richtet sich nach dem Abendverbrauch, nicht nach der Anlagenleistung.

Was sich auf Ihrem Dach rechnet, hängt an Ausrichtung, Neigung, Verschattung und daran, wie viel Strom Sie selbst brauchen. Das sehen wir uns vor Ort an.

Wartung und Trinkwasser — auch ohne Umbauauftrag

Wir betreuen Anlagen, die wir nicht selbst gebaut haben — für Eigentümer wie für Hausverwaltungen.

  • Heizungswartung jährlich, mit Protokoll und Terminerinnerung.
  • Trinkwasserprüfung nach DIN 1988 mit Beprobung und Dokumentation. Für vermietete Mehrfamilienhäuser mit Großanlage ist die Untersuchung auf Legionellen vorgeschrieben — in welchem Abstand, hängt an der Anlage und der Nutzung.
  • Reparaturdienst Sanitär, Elektro und Dach im Umkreis von 100 Kilometern.

Für Hausverwaltungen läuft das als Rahmenvereinbarung mit festen Terminen und einer Dokumentation, die sich der Eigentümerversammlung vorlegen lässt.

Was ein hydraulischer Abgleich bringt

Die unscheinbarste Maßnahme mit dem besten Verhältnis von Aufwand und Wirkung. Ohne Abgleich bekommen die Heizkörper nahe am Kessel zu viel Wasser und die entfernten zu wenig — man dreht die Vorlauftemperatur hoch, damit auch der letzte Raum warm wird, und heizt alle anderen mit.

Nach dem Abgleich bekommt jeder Heizkörper die Menge, die zu seiner Größe passt. Die Vorlauftemperatur kann sinken, und genau davon hängt ab, ob eine Wärmepumpe später wirtschaftlich läuft. Für viele Förderprogramme ist der Abgleich ohnehin Voraussetzung.

Alle Leistungen in der Haustechnik

Heizung, Sanitär, Elektro und Energietechnik im Bestand.

  • Badsanierung im Landkreis Starnberg und
    Vom Abbruch bis zur bodengleichen Dusche: Abdichtung nach DIN 18534, Leitungen mit erneuert, im bewohnten Bad machbar.
  • Elektrotechnik im Bestand
    Erneuerung alter Installationen, Verteiler, FI-Schutzschalter und Leitungen im Altbau.
  • Enthärtungsanlagen
    Enthärtung nur dort, wo Kalk nachweislich Schaden anrichtet.
  • Heizung
    Heizungstausch in der richtigen Reihenfolge, hydraulischer Abgleich und Wartung.
  • Heizungswartung
    Jährliche Wartung mit Protokoll und Terminerinnerung, auch an Anlagen, die wir nicht gebaut haben.
  • Hybridheizung
    Wärmepumpe mit zweitem Wärmeerzeuger für den Bestand, wo einzelne Räume hohe Vorlauftemperaturen brauchen.
  • Kamin und Kachelofen
    Kaminöfen, Kachelöfen und Heizeinsätze: Schornstein, Luftzufuhr und Abnahme geklärt.
  • Kundendienst und Reparatur
    Reparaturen an Sanitär, Heizung und Elektro, Wartung mit Protokoll und Terminerinnerung.
  • Photovoltaik
    Auslegung nach Eigenverbrauch, Montage und Anmeldung beim Netzbetreiber.
  • Sanitärinstallation
    Neuinstallation, Strangsanierung und Reparatur im Bestand.
  • Solarthermie
    Solarthermie für Warmwasser und Heizungsunterstützung, ehrlich gerechnet gegen Photovoltaik.
  • Stromspeicher
    Auslegung, Einbau und Anbindung von Batteriespeichern zur Photovoltaikanlage.
  • Trinkwasserhygiene nach DIN 1988
    Beprobung auf Legionellen, Dokumentation und Sanierung von Leitungen für Eigentümer und Hausverwaltungen im Landkreis Starnberg und in München.
  • Wärmepumpe im Bestand
    Vorlauftemperatur, Heizflächen und Aufstellort werden vor dem Einbau geprüft.
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