Der Betrieb — wer hier arbeitet und wie
SGM-Komplettrenovierungen ist ein Familienbetrieb mit Sitz in Tutzing, Bernrieder Straße 15. Das ist kein Postfach, sondern der Ort, an dem Material, Maschinen und Leute stehen.
Wir arbeiten seit 1992 überwiegend im Bestand — also dort, wo Pläne selten stimmen und hinter jeder Wand etwas anderes steckt als gedacht.

Was wir selbst machen und was nicht
Was wir übernehmen: Beratung, Aufmaß, Planung, die Vergabe an die Gewerke, die Bauleitung vor Ort, die Kontrolle der Zwischenstände und die Abnahme.
Wer ausführt: feste Partnerbetriebe für alle Gewerke — Trockenbau, Maurer, Maler, Dach, Zimmerei, Spengler, Elektro, Sanitär und Heizung, Fliesen, Boden, Garten- und Landschaftsbau, Statik.
Dass wir seit Jahren mit denselben Betrieben arbeiten, ist kein Zufall — es ist die Voraussetzung dafür, dass Koordination im Alltag funktioniert. Für Sie ändert sich dadurch nichts: Vertragspartner sind wir, die Gewährleistung läuft über uns, und bei einem Mangel müssen Sie nicht herausfinden, wer zuständig ist.
Wie ein Auftrag bei uns abläuft
Ausführlich steht das unter Ablauf. In Kürze:
- Besichtigung vor Ort, kostenlos. Aufmaß, Wandaufbauten, Leitungen, Feuchte, Aufbauhöhen.
- Angebot nach Gewerken, mit Mengen und Einheitspreisen — so lässt sich vergleichen und streichen.
- Terminplan mit Bauabschnitten und den Entscheidungen, die bis wann feststehen müssen.
- Ausführung mit einem Bauleiter und wöchentlichem Stand.
- Abnahme gemeinsam, mit Protokoll und der Dokumentation der verdeckten Bauteile.
Warum wir im Bestand geblieben sind
Neubau ist planbarer und in der Abwicklung einfacher. Wir machen trotzdem überwiegend Bestand, und das aus einem sachlichen Grund: Dort entscheidet Erfahrung mehr als Ausstattung.
Ob eine Wand trägt, sieht man ihr nicht an. Ob der Estrich raus muss, zeigt sich erst beim Öffnen. Ob eine Feuchte im Sockel von aufsteigendem Wasser kommt oder von einer undichten Leitung, unterscheidet sich in der Behandlung vollständig — und wer es verwechselt, gräbt umsonst.
Diese Fragen lassen sich nicht nachschlagen. Man beantwortet sie, weil man den Fall schon hatte.
Was Sie von uns erwarten können
Dass wir sagen, was nicht geht. Wenn eine Reparatur rausgeworfenes Geld wäre, sagen wir das — auch wenn die Reparatur der schnellere Auftrag wäre.
Dass Mehrkosten vorher besprochen werden. Im Bestand kommt etwas dazu, das ist die Regel. Wir halten dann an, zeigen den Befund und rechnen die Möglichkeiten durch. Ausgeführt wird erst nach Ihrer Zustimmung.
Dass die Baustelle abends aufgeräumt ist. Bei Arbeiten im bewohnten Haus ist das kein Nebenpunkt.
Dass wir erreichbar sind. Sie haben die Durchwahl des Bauleiters, nicht die Nummer einer Zentrale.
Wie wir mit Terminen umgehen
Der teuerste Teil einer Renovierung ist selten das Material, sondern die Zeit zwischen den Gewerken.
Wer jedes Gewerk einzeln beauftragt, verhandelt siebenmal über Termine, und jeder Betrieb plant nach seinem eigenen Kalender. Zwischen Estrich und Fliesen liegen dann nicht drei Wochen Trocknung, sondern fünf.
Wer alles über einen Betrieb laufen lässt, kann intern verschieben. Fällt ein Gewerk aus, rückt ein anderes vor. Genau darin liegt der Unterschied — nicht im Stundensatz.
Was sich nicht verkürzen lässt, sind Trocknungszeiten und Lieferzeiten. Lieferzeiten laufen ab Aufmaß, nicht ab Auftrag; deshalb steht das Aufmaß bei uns früh im Terminplan.
Arbeiten im bewohnten Haus
Rund die Hälfte unserer Aufträge läuft, während jemand im Haus wohnt. Das ändert die Planung an drei Stellen.
In Abschnitten statt parallel. Leerstehend könnten mehrere Gewerke gleichzeitig arbeiten. Bewohnt geht das nicht — und das ist der Grund, warum dieselbe Sanierung dann sechzehn statt zehn Wochen dauert.
Bad und Küche nie gleichzeitig. Eine der beiden bleibt nutzbar; wo das nicht geht, richten wir vorher eine Übergangslösung ein.
Staub bleibt, wo gearbeitet wird. Schutzwände mit Reißverschluss, Absaugung am Gerät, abgedeckte Wege, abends besenrein.
Was sich nicht wegplanen lässt, ist Lärm. Wir sagen vorab, an welchen Tagen gestemmt wird.
Häufige Fragen
Wie groß ist der Betrieb?
Klein genug, dass der Inhaber jede Baustelle kennt, und groß genug, dass mehrere Gewerke parallel laufen können. Eine rund um die Uhr besetzte Notdienstnummer haben wir nicht — das sagen wir lieber vorher.
Arbeiten Sie auch für Hausverwaltungen?
Ja, mit Rahmenvereinbarung: feste Wartungstermine, Erinnerung vor Fristablauf, gleichbleibende Dokumentation für die Eigentümerversammlung. Heizung, Trinkwasserprüfung, Reparaturdienst und Gartenpflege lassen sich zusammenfassen.
Übernehmen Sie auch kleine Aufträge?
Im Fünfseenland ja. Ein klemmendes Fenster oder eine undichte Armatur lohnt sich, weil die Anfahrt kurz ist. Bei größerer Entfernung sagen wir offen, wenn es für Sie unwirtschaftlich wird.