Umbau und Sanierung in Tutzing
Unser Betrieb sitzt in der Bernrieder Str. 15 — das ist kein Postfach, sondern der Ort, an dem Material, Maschinen und Leute stehen. Für Tutzinger Kunden heißt das: kurzfristige Termine, kurze Wege bei Nachbestellungen und die Möglichkeit, zwischendurch für eine halbe Stunde vorbeizufahren.
Was wir in Tutzing am häufigsten bauen
Der Bestand reicht vom Altbau am Hang über die Siedlungshäuser der Sechziger bis zu Objekten direkt am Seeufer. Entsprechend häufig geht es um Bäder, um Dachgeschosse und um Gartenanlagen in Hanglage, bei denen Erdbau, Entwässerung und Terrasse zusammen geplant werden müssen.
- Komplettbäder im Bestand, auch barrierefrei
- Dachgeschossausbau mit Dämmung und Gauben
- Fassade, Dach und energetische Sanierung
- Terrassen, Pflaster, Entwässerung, Gartenanlagen
- Heizungstausch, Photovoltaik und Speicher
- Wartung und Reparaturdienst
Ein Projekt aus Tutzing
Ein Bad aus den Achtzigern, 9 m², mit Wanne und getrenntem WC. Neu entstanden sind eine bodengleiche Dusche, ein Doppelwaschtisch und mehr Licht. Die verzinkten Altleitungen wurden mit erneuert. Sechs Wochen Bauzeit, die Bewohner sind während der gesamten Zeit im Haus geblieben. Ausführlich: Weitere Projekte
Was in Tutzing zu beachten ist
Bei Objekten in Seenähe gelten Auflagen zum Uferschutz und teilweise zur Versiegelung von Flächen. Zuständig ist das Landratsamt Starnberg, bei denkmalgeschützten Gebäuden zusätzlich die Untere Denkmalschutzbehörde. Bei Hanggrundstücken ist die Entwässerung fast immer das eigentliche Thema — Wasser, das vom Hang kommt, muss geführt werden, bevor eine Terrasse gebaut wird.
Ortsteile, in denen wir arbeiten: Unterzeismering, Oberzeismering, Traubing, Kampberg, Deixlfurt, Monatshausen.
Was der Bestand in Tutzing verlangt
Der Ortskern steht unter Ensembleschutz. Das betrifft nicht nur einzelne Häuser, sondern das Ortsbild — und damit auch Vorhaben, die man für rein innerlich hält. Sobald ein Dachfenster dazukommt, die Fassadenfarbe wechselt oder eine Gaube geplant ist, gehört die Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde vor die Planung, nicht danach.
Am Hang oberhalb des Sees liegt überwiegend Moräne mit Lehmanteil. Sie trägt gut und staut Wasser. Für jede befestigte Fläche heißt das: Entwässerung gehört in den Aushub. Für Keller heißt es: Hangwasser drückt seitlich, und eine Drainage oberhalb fängt es ab, bevor es ankommt.
In Ufernähe kommt der hohe Grundwasserstand dazu. Er entscheidet, wie tief ausgehoben werden kann und ob eine Versickerung überhaupt etwas aufnimmt — im Sommer sieht man das nicht, im Frühjahr schon.
Drei Bauphasen, drei Eigenheiten
Vor 1950 — Vollziegel oder Bruchstein, dicke Wände, keine Horizontalsperre. Durchbrüche sind statisch meist unproblematisch, dafür ist der Mörtel weich und beim Ausbrechen fällt mehr heraus als geplant. Die Feuchte im Sockel ist hier die Regel, nicht die Ausnahme.
1950 bis 1975 — die Siedlungshäuser. Dünne tragende Wände: Eine Wand mit zwölf Zentimetern sieht nach Trennwand aus und trägt trotzdem. Elektroinstallation oft noch ohne Schutzleiter, Estrich ohne Dämmung direkt auf der Rohdecke.
Objekte am Seeufer — große Fensterflächen, aufwendige Gliederung, oft Holzveranden. Die Schwachstellen sind die Anschlüsse: Balkone, Erker und Veranden, wo über Jahrzehnte Wasser eingedrungen ist.
Was der kurze Weg praktisch bedeutet
Unser Lager steht in der Bernrieder Straße. Für Sie heißt das dreierlei:
Die Besichtigung geht kurzfristig. Wir müssen dafür keinen halben Tag einplanen.
Nachschub kostet keine Stunde. Wenn auf der Baustelle etwas fehlt, holt es jemand — statt dass ein Trupp wartet oder am nächsten Tag wiederkommt.
Kleinigkeiten lohnen sich. Ein klemmendes Fenster, eine undichte Armatur, ein loser Ziegel: Dafür fahren wir in Tutzing, ohne dass die Anfahrt teurer wird als die Arbeit.
Praktisches vor Ort
Anlieferung im Ortskern. Die Straßen sind eng, und an mehreren Stellen kommt kein Sattelzug durch. Wir liefern dort mit kleineren Fahrzeugen an und bestellen entsprechend öfter — das steht so im Angebot und nicht als Nachtrag auf der Rechnung.
Container. Wo kein Platz auf dem Grundstück ist, braucht es eine Genehmigung für den öffentlichen Grund. Vorlauf einplanen, wir beantragen das mit.
Hanggrundstücke oberhalb der Bahnlinie: Für Material zum Haus ist oft ein Kran oder ein Schrägaufzug nötig. Das sehen wir uns bei der Besichtigung an, weil es der Posten ist, der den Preis am stärksten bewegt.
Bahnübergang und Seestraße sind zu den Stoßzeiten dicht. Bei Terminen mit mehreren Gewerken planen wir die Anfahrt darum herum.